AGV ist wieder da
Was haben Valentino Rossi, Altmeister Giacomo Agostini und Formel 1-Legende Niki Lauda gemein? Sie alle vertrauen auf AGV, die Sturzhelmmarke aus Italien. Und AGV ist jetzt als Tochterunternehmen von Dainese wieder in Deutschland vertreten. Im Gegensatz zu den letzten Jahren können AGV-Käufer deshalb mit schnellerem und besserem Service und einem flächendeckenden Angebot rechnen.
AGV war in den letzten Jahren nicht weg vom deutschen Markt, aber: Durch die Übernahme des Unternehmens im vergangenen Jahr durch Dainese sind ab sofort AGV-Helme in jedem Dainese-Store erhältlich. Dank direkterer Wege verdichtet sich das Angebot an AGV-Helmen deutschlandweit (und nicht nur in Dainese-Stores), und der Service in Form von Ersatzteilen oder Reparaturen funktioniert auch schneller.
Helmbau seit den 40er Jahren
Nachdem das italienische Unternehmen AGV, das 1947 von Amisano Gino in Valenza gegründet wurde, bereits im Besitz belgischer Investoren war, kehrte es vergangenes Jahr in sein Heimatland zu Dainese zurück. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen für Dainese machte die Übernahme von AGV außerdem wichtige Marktsynergien im Bereich der Forschung und Entwicklung, Produktion und Distribution möglich.
Die Fans von Valentino Rossi wird’s freuen: „Vale“ gewann alle seine sieben Weltmeister-Titel mit AGV-Helmen und befindet sich damit in guter Gesellschaft: Im Laufe der Jahre fuhren Größen des Motorsports wie Giacomo Agostini, Kenny Roberts, Angel Nieto, Franco Uncini aber auch Formel 1-Legenden wie Niki Lauda einen AGV Helm. Das hat bis heute zur unglaublichen Zahl von 136 Weltmeistertiteln geführt.
Titanium-Technologie mit Rossi
In Zusammenarbeit mit Valentino Rossi wurde auch der Ti-Tech Helm entwickelt. Somit war AGV die erste Firma, die Titanium-Technologie bei der Herstellung von Helmen verwendete. Ausgearbeitet im Windkanal und auf der Rennstrecke ist der Ti-Tech Helm der fortschrittlichste Racinghelm der AGV-Produktpalette. In Zukunft ist nicht nur die weitere Zusammenarbeit mit Valentino Rossi geplant, sondern es sollen auch neue, junge Fahrer unterstützt werden.
Jüngstes Spitzenprodukt unter den AGV-Helmen ist der „GP-Tech“. Er nimmt das Beste von seinen Vorgängern, dem Ti-Tech und dem GP-Pro, und vereint so das weltweit modernste Lüftungssystem mit hohem Komfort und geringem Gewicht dank den Werkstoffen Karbon, Kevlar und Fiberglas. AGV denkt sowohl an Design als auch an Funktionalität. Das stromlinienförmige Kinn und die Abzugsöffnungen auf der Ober- und Rückseite des Helmes sollen Aerodynamik, optimale Lüftung und Sicherheit garantieren.
Spitzenprodukt GP-Tech
Aus Sicherheitsgründen sind am Hinterkopf Reflektoren angebracht, um den Fahrer für andere Verkehrsteilnehmer auffälliger zu machen. Eine effektive Luftzirkulation im inneren des Helmes ist ebenfalls enorm wichtig für die Sicherheit. Das Lüftungssystem des AGV GP-Tech besteht aus Kanälen, die direkt in das Gehäuse führen. Zusätzlich wurde sowohl die Lüftung hinten und vorne erweitert. Durch Unterdruck wird die Luft, die durch die vordere Belüftung kommt, über die hinteren Ausgänge abgesaugt. Damit es nicht zu heftig zieht im Helm, kann man die Lüftung in drei Stufen einstellen bzw. schliessen.
AGV hat Ende 2007 einen Umsatz von 32 Millionen Euro erreicht und die Prognosen für 2008 stehen mit einem Wachstum der Gruppe auf über 150 Millionen Euro Umsatz weiterhin auf Erfolgskurs. Mittlerweile ist AGV weltweit in 2300 Shops im Einzelhandel vertreten und hat sich somit von einer einfachen Idee zu einem internationalen Konzern entwickelt.
Quelle: Motorvision

















